Berg
Das Felikjoch neben dem Felikhorn ist der höchste Übergang in den Alpen. Das Felikhorn selber ist ein unscheinbarer Gipfel, der bereits im Staatsgebiet von Italien liegt.
Höhe
4'086 m
Erstbesteigung
19. August 1861
Erstbesteiger
William Edward Hall, Jean-Pierre Cachat, Peter Perren, Josef-Marie Perren, J.F. Hardy, J.A. Hudson, C.H. Pilkington, A.C. Ramsay, T. Rennison, F. Sibson, R.M. Stephenson, Franz Lochmatter, Karl Herr und Stefan Zumtaugwald
Tipps
Aktuelle Hinweise zur Route
Die Verhältnisse rund um das Felikjoch und das Felikhorn haben sich in den letzten Jahren stark verändert.
Aufgrund zunehmender Spaltenbildung ist der Übergang im Sommer aktuell nicht mehr üblich bzw. nicht empfehlenswert. Auch der klassische Zustieg von der Monte-Rosa-Hütte ist derzeit nicht mehr möglich.
Im Winter kann die Route unter guten Bedingungen teilweise noch befahren werden, jedoch nur für erfahrene Alpinisten und mit entsprechender Beurteilung der aktuellen Verhältnisse.
Der Zugang erfolgt heute in der Regel nur noch von der italienischen Seite (Capanna Quintino Sella).
Über die Tour
Das Felikhorn (4'086 m) ist ein eher unscheinbarer Viertausender südwestlich des Felikjochs. Dieses gehört mit rund 4'066 m zu den höchsten Übergängen der Alpen und verbindet das Mattertal mit dem Val de Gressoney.
Früher war das Felikjoch eine beliebte Verbindung zwischen der Monte-Rosa-Hütte und der Capanna Quintino Sella über den Zwillings- und Felikgletscher.
Aufgrund der starken Gletscherschmelze und der veränderten Bedingungen ist diese Übergangsfunktion heute jedoch nur noch eingeschränkt bzw. nicht mehr gegeben.